Am Samstag,den 3.1., waren wir die Sklavenburg in Cape Coast besichtigen.1630 eroberten die Briten dieses Castle am Meer und trieben dort 200 Jahre ihr Unwesen im Sklavenhandel.Sie 'verschleppten' ueberwiegend in die Karibik/Jamaika/Amerika.Die Fuehrung durchs Castle war wirklich beklemmend,wenn man sich vorstellt,was hier den Menschen,den Akrikanern, angetan wurde..Es gibt dort die unterirdischen Keller zu besichtigen,in denen die Sklaven festgehalten wurden.Ein RAum,etwa 50 Quadratmeter, fuer 200 ! Mensche,eine winzige Oeffnung fuer Licht und Luft in der Decke,Essen wurde ihnen wie Tieren von oben in den Keller geworfen,ihre Notdurft stand unter ihren Fuessen.In diesem Raum mussten sie bis zu 3 MOnate aushalten....
In einem Kerker,ohne Licht, zu 200 auf 50 Quadr.metern...
Unvorstellbar
Grausam
Wer das ueberlebt hatte,den erwartete eine ebenso grausame Ueberfahrt nach Amerika per Schiff direkt vom Hafen vor der Burg...ca 800 Afrikaner waren zu einer Zeit in den Kellern gefangen,ueber die Jahre wurden ganze 2 Millionen Ghanaer verschifft....
Auch gab es Todeszellen und anderes grauenvolles 'Sklavengeschirr' zu sehen...
Mir war zum Weinen zumute und ich rang um Luft,musste mich wirklich zurueckhalten,nicht in Traenen auszubrechen ob dieses Grausamkeit...
Das PAradoxon schlechthin: genau ueber den Dungeon,in denen die Sklaven eingesperrt wurden, entstand die erste Anglikanische Kirche von Ghana und die Sklavenschiffe hiessen Jesus, Mary und God is able.
DAs stinkt zum Himmel.....
Sklavenhandel der Herrenrasse im Namen Gottes---Hilfe!
Aber bei uns hat die Kirche in den 30er Jahren ja auch so einige Male die Augen verschlossen...
Dennoch war es ein erlebnisreicher ,wichtiger Ausflug in die Geschichte Ghanas
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